Startseite
 

 
 
 

Ionenanalyse mittels hr-ICPMS


In Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner besteht die Möglichkeit der hochgenauen Elementen- und Spurenanalyse von Proben, die aus Simulatorstudien gewonnen werden. Um die Elementenanalyse mittels hr-ICPMS für eine Simulatorstudie anzuwenden, muss die gesamte Simulation unter hochreinen Bedingungen stattfinden. Dazu werden alle Komponenten, die mit den Implantaten in Berührung kommen, unter Reinraumbedingungen mehrfach mit reinster Salpetersäure und anschließend mehrfach mit Reinstwasser gespült. Das Untersuchungsmedium wird anschließend mit Reinstsalpetersäure und Wasserstoffperoxid in Teflongefäßen unter Reinraumbedingungen in einem Mikrowellen-Hochdruckautoklaven aufgeschlossen. Die mit Reinstwasser verdünnten Lösungen werden mit einem hr-ICPMS, das unter Reinraumbedingungen betrieben wird, auf ihre Elemente (z.B. Co, Cr und Mo) untersucht. Ein hr-ICPMS-Gerät ist für die Analyse des Untersuchungsmediums vorteilhaft, da mit der Hochauflösung des verwendeten Massenspektrometers die störenden Messsignale massiver spektraler Interferenzen, welche die vertrauenswürdige Bestimmung der untersuchten Elemente verhindern würden, von den Signalen der Analyten abgetrennt werden. Die hohe Nachweisstärke des hr-ICPMS-Geräts erlaubt die Bestimmung von Cr, Co und Mo im Untersuchungsmedium mit Nachweisgrenzen <0,1µg/L. Für die Qualitätssicherung des Analyseverfahrens werden zertifizierte Referenzmaterialien eingesetzt.

 
 
  
Primärstabilität
 
   Verschleiß der Hüfte
 
   Verschleiß des Knies
 
   Abriebmessungen
 
       Gravimetrie
 
       Koordinatenmessung
 
   Dauerfestigkeit
 
   Kinematik und Navigation
 
   Schadensanalyse
 
   Qualitative Begutachtung
 
  
Ionenanalyse (hr-ICPMS)
 
   Fretting an Hüftimplantaten