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Qualitative Begutachtung von Implantatkomponenten


In Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner besteht die Möglichkeit der qualitativen Begutachtung von Implantaten mittels Rasterelektronenmikroskop (REM). Hierbei können Mikrostrukturen (Gefüge), Materialversagen und Verschleiß analysiert werden. Mit Hilfe von EDX (Energy Dispersive X-ray) kann eine Elementenanalyse durchgeführt werden und eine quantitative Bestimmung der Zusammensetzung erfolgen.



In der obigen Abbildung ist die Oberfläche eines Hüftimplantats in 5000-facher Vergrößerung abgebildet. Das Implantat stammt aus einer Simulatorstudie. Das Material des Implantats besteht aus einer „high carbon“ CoCrMo- Legierung, die gegossen, aber nicht wärmebehandelt wurde. Deutlich zu erkennen sind die Karbidformation (+A) und abrasive Verschleißspuren, die durch die Matrix verlaufen, aber nicht durch die Karbide. Die Bestimmung der elementaren Zusammensetzung des Karbids erfolgt hier mittels EDX.


Bei folgenden Abbildungen wird sichtbar, dass CoCrMo- Legierungen zur Eigenpolierung neigen. Abrasive Verschleißspuren, wie in der linken Abbildung zu sehen, sind 200.000 Zyklen später nicht mehr erkennbar (rechte Abbildung). Beide Aufnahmen wurden an der gleichen Stelle angefertigt.

      

 
 
  
Primärstabilität
 
   Verschleiß der Hüfte
 
   Verschleiß des Knies
 
   Abriebmessungen
 
       Gravimetrie
 
       Koordinatenmessung
 
   Dauerfestigkeit
 
   Kinematik und Navigation
 
   Schadensanalyse
 
   Qualitative Begutachtung
 
  
Ionenanalyse (hr-ICPMS)
 
   Fretting an Hüftimplantaten